ich beschäftigte mich seit ein paar Tagen mit TrueNAS, um ein NAS-System einzurichten.
Das System ist eingerichtet und läuft soweit ich mir das vorgestellt habe … Ich bin im Ganzen zufrieden.
Leider habe ich beim erstellen von Datasets eine Kleinigkeit nicht berücksichtigt, bzw. war mir in der Form, wie von TrueNAS bereitgestellt, nicht klar.
Da TrueNAS keinen internen Zugriff auf die Daten ermöglicht und, soweit mir bekannt, ein Zugriff über Shares erfolgen muss habe ich fröhlich frei div. Ordner / Datasets erstellt …
Das sieht nun z.B. so aus:
/Pool1
|– Audio
|– Bilder
|– Dokumente
Um auf die jeweiligen Daten zugreifen zu können, muss ich nun Audio / Bilder / Dokumente als Share einrichten.
Eigentlich kenne ich das so, dass zumindest das Root-Verzeichnis über eine versteckte Freigabe erreichbar ist. Zum Beispiel c$ unter Windows.
Wenn ich jetzt auf den ganzen Pool1 zugreifen möchte, muss ich das folgendermaßen aufbauen:
/Pool1
– root-data
|– Audio
|– Bilder
|– Dokumente
Hier könnte ich nun “root-data” als Share einrichten und ggfs. die Berechtigen an den Unterordnern / Datasets anpassen.
Ist dieser Gedankengang richtig oder übersehe ich eine Funktion in TrueNAS ?
Ein anderer Punkt der mir aufgefallen ist:
Wenn ich nun im ersten Beispiel unter dem Ordner Bilder über das Netzwerk einen neuen Ordern 2026 erstelle, dann erscheint dieser nicht in den Datasets. Ist das Normal ?
In Truenas kann man nur für child datasets shares einrichten, nicht fürs root dataset. Die Berechtigungen vom root dataset können nicht editiert werden und root kann man aus Sicherheitsgründen nicht als smb/NFS user benutzen
danke, das habe ich mir schon gedacht. Würde nun bedeuten, ich müsste das wie im unteren Beispiel aufbauen.
Was wäre denn ein “normaler” Weg. Nehmen wir mal an ein Benutzer hat irgendwo eine Datei bei Klick und los mit der Maus verloren.
Nun soll ich als Admin diese Datei im System suchen. Ich habe mich dann mit der versteckten Freigabe verbunden und die Datei gesucht … oder halt direkt vor Ort am System.
Bei TrueNAS müsste ich jetzt auf unzähligen Freigaben nach der Datei suchen … schon irgendwie seltsam.
Und der andere Punkt mit den erstellten, aber nicht sichtbaren Ordnern ? Auch einfach so unter TrueNAS ?
Was können die denn mehr ? Nach 30 Jahren Microsoft mit 80-90% Windows und 10-20% Linux (Firewalling) empfinde ich das schon irgendwie als ziemliche Umstellung.
Und in den 30 Jahren gab es weder Viren, Trojaner oder schwerwiegende Fehler, trotz Schrei nach mehr Sicherheit. Einzig, ein vergessene offener Remote Desktop hat mir mal ein Datenlaufwerk verschlüsselt. Die Daten waren aber in ein paar Stunden mit entsprechender Backup-Strategie wieder hergestellt.
Ok, kann ich nachvollziehen … Das ist aber dann wohl nicht mehr meine Welt, wenn:
“Ich auf verschlüsselten Laufwerken … einen verschlüsselten Container erstelle … der dann noch extra verschlüsselte Daten beinhaltet …”
Oder:
“Ich eine virtuelle Maschine erstelle … in der dann virtuelle Maschinen laufen … die dann wiederum virtuelle Container / Volumes / etc. bereitstellen …”
Ich hatte nicht vor, dich irgendwie zu beleidigen oder zu kränken.
Ich wollte nur sagen, dass deine Unzufriedenheit über Virtualisierungsebenen und Sicherheit wenig bis nichts mit TrueNAS zu tun hat.
Ich verstehe wirklich nicht, warum du mich deshalb jetzt beleidigst.
Sein Setup in der Signatur zu haben ist in diesem Forum nicht ungewöhnlich. Es hilft anderen Nutzern, dir bei Problemen zu helfen, ohne dass du das Setup in jedem neuen Thread komplett neu beschreiben musst. Ansonsten ist die erste Frage oft: wie sieht dein Setup aus?
Ich habe abgesehen davon ein abgeschlossenes Informatikstudium, arbeite als Systemadministrator und hielt dich vor deiner letzten Nachricht noch nicht für einen Idioten.
Deine letzten beiden unangebrachten Beiträge habe ich als solche gemeldet.
Sorry, aber deine “spezielle” Antwort mit dem “auslachen” war für mich der ausschlaggebende Punkt.
Und ja, vielleicht bin ich angefressen. Dafür gibt es auch Gründe, die ich hier nicht weiter erläutern möchte.
Ich hatte hier freundlich ein Anliegen vorgetragen, das “zufriedenstellend” beantwortet wurde und dann kommst du mit … hat nichts mit TrueNAS zu tun “lachen” … da habe ich mich angepi**t gefühlt.
Und ob du nun Informatik studiert hast, interessiert mich im Grunde nicht, ging auch nicht aus deinem letzten Post so wirklich hervor. Deshalb nahm ich an, dass hier wieder irgendein Social Media Idiot mit Kellererfahrung im Homelab sein dümmliches Halbwissen zur Schau stellen möchte.
Nun gut, ich bin aus diesem Grund auch kein Fan von Foren / Community’s … Deshalb werde ich hier auch nicht lange verweilen.
Falls du den von mir genutzten Emoji () meinst - der ist nicht negativ gemeint und bei jüngeren Leuten recht üblich.
Das konnte daraus natürlich nicht hervorgehen. Deine Annahme ich wäre ein Social Media Idiot mit Kellererfahrung war trotzdem…ich sag mal freundlich voreilig.
Ich hatte diesen Thread ursprünglich geöffnet um zu sehen, ob ich helfen kann. Das hatten @LarsR und @Farout bereits wunderbar erledigt. Ich konnte mir aber den kleinen Kommentar dazu, dass du dich in den letzten Nachrichten vor meiner ursprünglichen mehr über die aktuelle IT-Landschaft aufzuregen schienst als irgendwas sonst, nicht verkneifen.
Meine Nachricht war sicherlich weniger konstruktiv weil doch etwas sehr subtil als die von Lars und Farout vorher, trotzdem fand ich deinen unfreundlichen Ton danach mehr als unnötig.
Ich bedanke mich deshalb umso mehr für deine Entschuldigung und nehme sie gern an.
Falls du mal wieder eine Frage zu TrueNAS hast und ich sie eher sehe, werde ich natürlich gern weiterhelfen
Ich möchte das jetzt hier auch nicht bis zum letzten Messer austragen, nur soviel …
Ich bin nicht mehr “jung”, sondern knapp 60 Jahre alt. Könnte aus meinem Post mit den 30 Jahren und Laufzeit bis 2031 hervorgegangen sein …
Deine Äußerung hat für mich impliziert, dass du mich - also den “Idioten” vor dem Gerät - für den Fehler gehalten hast. Das mag in vielen Fällen auch stimmen, nur war es hier und aus meiner Sicht nicht angebracht.
Ok, belassen wir es dabei. Habe schon Schlimmeres erlebt und bin nicht nachtragend.
Das musst du nicht zwingend. Du kannst auf dem Pool ein Dataset anlegen und darin weitere verschachteln. Mit den entsprechend gesetzten ACL’s oder als “root” kannst du dann mühelos rekursiv über die Shell suchen. Aber eben dort nur mit der Shell. So etwas wie eine administrative Freigabe gibt es unter TN nicht, was aber am Unix-Konzept liegt, nicht an TN.
Das Einzige, was dir hilft, solche Dinge wie verschobene Ordner etc. halbwegs zu vermeiden sind enge Zugriffsrechte. Aber das dürfte dir ja aus der bunten M$-Welt bekannt sein, insbesondere, wenn man diverse Freigaben auf ein- und demselben Laufwerk einrichtet. Da verschiebt schnell mal jemand eine ganze Ordnerhierachie in sein Homeverzeichnis oder sonst wohin.
Nebenbei, ich habe meine Datasets alle nach dem obigen Schema und dem Namensschema “dsBenutzer” angelegt. Da sehe ich auch auf der Shell sofort, das das kein normaler Ordner ist. Aber die Shell “sieht” erst mal nur einen Ordner, kein Dataset. Datasets siehst du entweder wie bereits beschrieben über das GUI oder mittels entsprechender zfs-Befehle auf der Shell.
Mach dir nichts draus. Man darf auch mit knapp 60 noch lernen. Ich selbst bin 61 und lerne auch immer noch dazu. Allerdings in meinem Fall nur noch für den Heimbedarf. Nutze TN und dessen Vorläufer bzw. Derivate seit 13 Jahren erfolgreich.
Glaub mir, ich habe kein Problem mit lernen und bin mit Herzblut bei der Sache. Leider gibt es eine Wahrheit “Viele Köche verderben den Brei” und wenn z.B. ein neuer Chef (Investor) in die Firma kommt, nur sein MacBook durch die Gegend schleppt und sagt “Alles muss effektiver werden, damit die Mitarbeiter entlastet werden können. Wir brauchen jetzt KI und müssen von Microsoft weg”, selbst aber in der Welt herum bummelt und die Rücklagen verbraucht … dann … ja dann, bin ich irgendwie angefressen.
Aber gut, ist halt so und irgendwann nicht mehr mein Bier
Hier verbindest Du Dich mit den freigegeben Datasets und suchst mittels Dateimanager da. Das ist genau dasselbe Prinzip.
Das kann auch am Benutzerrechner passieren und braucht überhaupt keine Admin-Rechte. Wer was verschiebt (also kopiert und löscht), kann es auch suchen und zurückschieben.
Im root filesystem sollst Du und musst Du nicht suchen, denn dahin können deine Benutzer auch nichts hinverschoben haben…
Falls ich verstehe, was Du willst, würde ich es so aufbauen:
Pool1
|- Daten
|- Audio
|- Bilder
|- Dokumente
Pool1 ist dein zfs storage pool.
Daten ist ein Dataset (parent dataset)
Audio, Bilder, Dokumente sind Unter-Datasets (child-datasets)
Nun kannst Du unterschiedliche Freigaben für parent und child-datasets erstellen. So können Nutzer entweder komplett Datenin ihr System einbinden, oder eben auch nur eines der Child-datasets (z.B. Audio)
Vorteil: jedes child-dataset kann unterschiedliche Einstellungen (siehe Post von @Farout ) haben.